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Profil

Unser Selbstverständnis als Frauendokumentations- und Projektzentrum

Der Verein Frauendokumentations-, Forschungs- und Bildungszentrum (DOKU GRAZ) wurde 1989 von einer Projektgruppe von Studentinnen und jungen Akademikerinnen gegründet. Anlass war deren Auseinandersetzung mit dem männlich dominierten Bildungssystem an der Universität. Diesem galt es ein Gegengewicht gegenüber zu stellen. 2005 erfolgt eine Namensänderung in Frauendokumentations- und Projektzentrum Graz, die Abkürzung DOKU GRAZ blieb erhalten.

Die wesentlichen Anliegen des DOKU GRAZ sind bis heute aktuell geblieben - nämlich eine Institution zu sein, die herrschende Verhältnissen aus feministischer und genderrelevanter Sicht hinterfragt und Ansätze verwirklicht, welche die Chancen von Frauen verbessern. Das DOKU GRAZ versteht sich als Schnittstelle von Theorie und Praxis und ist gleichzeitig auch Kompetenzzentrum bezüglich feministischer und genderrelevanter Fragestellungen. Initiiert und unterstützt werden Aktivitäten und Projekte zur Durchsetzung von feministischen Anliegen, Maßnahmen gegen die Diskriminierung von Frauen sowie Maßnahmen zur Umsetzung von Gender Mainstreaming. 

Das DOKU GRAZ ist räumlich, inhaltlich und symbolisch ein Ort der Frauen, an dem Auseinandersetzung stattfinden kann. Die Arbeit des DOKU GRAZ orientiert sich an Selbstbestimmung, Integrität und Partizipation aller Menschen.